Tulle zu Besuch in Schorndorf 2026

Vom 25. bis 29. Juni 2025 war es wieder so weit: Unsere Freunde aus der französischen Partnerstadt Tulle besuchten Schorndorf – und brachten Sonnenschein mit, buchstäblich. Mit Temperaturen weit über 35 Grad war es eine Begegnung unter ganz besonderem Vorzeichen.

Ankunft und erster Abend
Am Donnerstag trafen die Gäste mit dem Bus ein. Ein kleiner Empfang mit kalten Getränken und kleinen Häppchen sorgte für einen herzlichen Auftakt: Man fiel sich in die Arme, begrüßte alte Bekannte und freute sich über einige neue Gesichter, die zum ersten Mal den Weg zu uns gefunden hatten. Der restliche Abend wurde in den Gastfamilien verbracht – eine willkommene Gelegenheit, um anzukommen und sich in Ruhe kennenzulernen.

Freitag: Empfang im Alten Rathaus
Der Freitag begann mit einem besonderen Moment: Oberbürgermeister Bernd Hornikel und sein Team hatten im Alten Rathaus einen großartigen Empfang vorbereitet. Mit kühlen Getränken, Brezeln, Hefezopf und frischem Obst wurden die Gäste aus Tulle herzlich willkommen geheißen. In seiner Rede blickte OB Hornikel auf die lange Geschichte der Städtepartnerschaft zurück – eine Verbindung, die seit 1969 besteht und damit die älteste Partnerschaft Schorndorfs ist. Ein würdiger Rahmen für eine Freundschaft, die nun schon seit über 55 Jahren gepflegt wird.

Weiter nach Schwäbisch Gmünd und Heubach
Anschließend brachen Gäste und Gastgeber gemeinsam in Richtung Schwäbisch Gmünd auf, wo die historische Silberwarenfabrik besichtigt wurde. Danach ging es weiter nach Heubach zur Brauereibesichtigung, und den Abend ließ die Gruppe entspannt beim Essen in der Brauereigaststätte ausklingen.

Samstag: Schorndorf und Stuttgart
Der Samstag begann mit einer Stadtführung durch Schorndorf: Stadtkirche, Marktplatz und das Rathaus mit seinem beeindruckenden Mosaik standen ebenso auf dem Programm wie das Geburtshaus von Gottlieb Daimler. Brigitte Cajar, Mitglied des Partnerschaftsvereins Schorndorfs, und verantwortlich für die Städtepartnerschaft mit Tulle wusste viele Anekdoten zu erzählen, die die Zeit wie im Fluge vergehen ließ. Nachmittags sollte es per S-Bahn nach Stuttgart gehen – doch die fiel aus. Kurzerhand wurde auf den Bus umgestiegen, und die Gruppe ließ sich davon nicht die Laune verderben. Oben auf dem Stuttgarter Fernsehturm mit Blick über die Stadt war die kleine Odyssee schnell vergessen. Danach blieb Zeit für freies Erkunden: Das Neue Schloss wurde bewundert, und nicht wenige nutzten die kühlen Räume des Kunstmuseums sehr gezielt, um der Hitze zu entfliehen.

Sonntag: Freie Zeit und Ausflüge
Der Sonntag stand ganz im Zeichen von Ausflügen und Zeit mit den Gastfamilien. Wer noch Energie hatte, unternahm Ausflüge in den Welzheimer Wald zu den beeindruckenden Mammutbäumen, nach Lorch oder Esslingen, auf den Korber Kopf, den Killesberg oder zur Grabkapelle auf dem Württemberg. Einige suchten Zuflucht im Schwimmbad oder bei den herrlich kühlen Kneippbecken in der Region.

Abends fand der stimmungsvolle Ausklang beim gemeinsamen Abschlussessen im Restaurant Hirsch in Oberberken statt – bei immer noch warmen Temperaturen, weshalb das kühle Sorbet zum Nachtisch besonders herzlich begrüßt wurde.

Abschied am Montag
Am Montagmorgen hieß es Abschied nehmen. Wer dabei war, konnte sehen, wie viele Freundschaften sich in diesen Tagen gefestigt oder neu gebildet hatten. Die Vorfreude auf das nächste Wiedersehen war in Blicken, Umarmungen und in Bises deutlich zu spüren.

Thomas Röder, Vorsitzender des Partnerschaftsverein Schorndorf, spricht ein besonders herzliches Dankeschön an Brigitte Cajar für die wunderbare Organisation dieses Programms aus, insbesondere in Anbetracht der besonderen Herausforderungen, die die Hitzewelle mit sich brachte.

Ebenso dankt er allen Gästen aus Tulle für den Besuch und allen Gastgebenden in Schorndorf für ihre Herzlichkeit und Offenheit, ohne die ein solcher Besuch nicht möglich wäre.

Wir sagen „Auf ein baldiges Wiedersehen in Tulle – à bientôt!"

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