Nächster Termin - SchoWo-Edition unseres Stammtischs Montag, 20. Juli 2026, 18:00 Uhr
Wir treffen uns dieses Mal auf der SchoWo an der Stadtkirche in Schorndorf.
Neue und bekannte Gesichter sind immer herzlich willkommen!
Aus Fremden werden Freunde.
Die Welt beginnt vor der eigenen Haustüre. Im Partnerschaftsverein Schorndorf verbinden wir Menschen, über Grenzen, Sprachen und Kulturen hinweg. Seit über 50 Jahren pflegen wir Freundschaften mit sechs Partnerstädten: Tulle, Kahla, Bury, Tuscaloosa, Dueville und Errenteria.
Was dabei entsteht, ist mehr als Völkerverständigung auf dem Papier. Es sind echte Begegnungen, gemeinsame Erlebnisse und Freundschaften fürs Leben. Durch den Aufenthalt in Gastfamilien wird es möglich, die wirkliche Lebensart des jeweiligen Landes in einer Art und Weise zu erkunden, die ein normaler Tourist nie erfahren wird.
Auf dieser Website finden Sie Porträts unserer Partnerstädte, Berichte aus dem Vereinsleben und aktuelle Termine.
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Herzlicher Empfang und unvergessliche Tage – Tuller Gäste zu Besuch in Schorndorf
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Vom 25. bis 29. Juni 2025 war es wieder so weit: Unsere Freunde aus der französischen Partnerstadt Tulle besuchten Schorndorf – und brachten Sonnenschein mit, buchstäblich. Mit Temperaturen weit über 35 Grad war es eine Begegnung unter ganz besonderem Vorzeichen.
Ankunft und erster Abend Am Donnerstag trafen die Gäste mit dem Bus ein. Ein kleiner Empfang mit kalten Getränken und kleinen Häppchen sorgte für einen herzlichen Auftakt: Man fiel sich in die Arme, begrüßte alte Bekannte und freute sich über einige neue Gesichter, die zum ersten Mal den Weg zu uns gefunden hatten. Der restliche Abend wurde in den Gastfamilien verbracht – eine willkommene Gelegenheit, um anzukommen und sich in Ruhe kennenzulernen.
Freitag: Empfang im Alten Rathaus Der Freitag begann mit einem besonderen Moment: Oberbürgermeister Bernd Hornikel und sein Team hatten im Alten Rathaus einen großartigen Empfang vorbereitet. Mit kühlen Getränken, Brezeln, Hefezopf und frischem Obst wurden die Gäste aus Tulle herzlich willkommen geheißen. In seiner Rede blickte OB Hornikel auf die lange Geschichte der Städtepartnerschaft zurück – eine Verbindung, die seit 1969 besteht und damit die älteste Partnerschaft Schorndorfs ist. Ein würdiger Rahmen für eine Freundschaft, die nun schon seit über 55 Jahren gepflegt wird.
Weiter nach Schwäbisch Gmünd und Heubach Anschließend brachen Gäste und Gastgeber gemeinsam in Richtung Schwäbisch Gmünd auf, wo die historische Silberwarenfabrik besichtigt wurde. Danach ging es weiter nach Heubach zur Brauereibesichtigung, und den Abend ließ die Gruppe entspannt beim Essen in der Brauereigaststätte ausklingen.
Samstag: Schorndorf und Stuttgart Der Samstag begann mit einer Stadtführung durch Schorndorf: Stadtkirche, Marktplatz und das Rathaus mit seinem beeindruckenden Mosaik standen ebenso auf dem Programm wie das Geburtshaus von Gottlieb Daimler. Brigitte Cajar, Mitglied des Partnerschaftsvereins Schorndorfs, und verantwortlich für die Städtepartnerschaft mit Tulle wusste viele Anekdoten zu erzählen, die die Zeit wie im Fluge vergehen ließ. Nachmittags sollte es per S-Bahn nach Stuttgart gehen – doch die fiel aus. Kurzerhand wurde auf den Bus umgestiegen, und die Gruppe ließ sich davon nicht die Laune verderben. Oben auf dem Stuttgarter Fernsehturm mit Blick über die Stadt war die kleine Odyssee schnell vergessen. Danach blieb Zeit für freies Erkunden: Das Neue Schloss wurde bewundert, und nicht wenige nutzten die kühlen Räume des Kunstmuseums sehr gezielt, um der Hitze zu entfliehen.
Sonntag: Freie Zeit und Ausflüge Der Sonntag stand ganz im Zeichen von Ausflügen und Zeit mit den Gastfamilien. Wer noch Energie hatte, unternahm Ausflüge in den Welzheimer Wald zu den beeindruckenden Mammutbäumen, nach Lorch oder Esslingen, auf den Korber Kopf, den Killesberg oder zur Grabkapelle auf dem Württemberg. Einige suchten Zuflucht im Schwimmbad oder bei den herrlich kühlen Kneippbecken in der Region.
Abends fand der stimmungsvolle Ausklang beim gemeinsamen Abschlussessen im Restaurant Hirsch in Oberberken statt – bei immer noch warmen Temperaturen, weshalb das kühle Sorbet zum Nachtisch besonders herzlich begrüßt wurde.
Abschied am Montag Am Montagmorgen hieß es Abschied nehmen. Wer dabei war, konnte sehen, wie viele Freundschaften sich in diesen Tagen gefestigt oder neu gebildet hatten. Die Vorfreude auf das nächste Wiedersehen war in Blicken, Umarmungen und in Bises deutlich zu spüren.
Thomas Röder, Vorsitzender des Partnerschaftsverein Schorndorf, spricht ein besonders herzliches Dankeschön an Brigitte Cajar für die wunderbare Organisation dieses Programms aus, insbesondere in Anbetracht der besonderen Herausforderungen, die die Hitzewelle mit sich brachte.
Ebenso dankt er allen Gästen aus Tulle für den Besuch und allen Gastgebenden in Schorndorf für ihre Herzlichkeit und Offenheit, ohne die ein solcher Besuch nicht möglich wäre.
Wir sagen „Auf ein baldiges Wiedersehen in Tulle – à bientôt!"
Anlässlich des 1.150jährigen Stadtjubiläums fuhr eine 45-köpfige Delegation aus Schorndorf nach Kahla. Empfangen wurde die Reisegruppe im Garten des Heimatmuseums mit offenen Armen, Kaffee und typisch thüringischen Kuchen. Offiziell begrüßt wurden die Schorndorfer vom dortigen Vorsitzenden Dieter Stops und dem Bürgermeister Jan Schönfeld.
Im nahegelegenen Jena erklärten der Stadtrat und Stadtbilderklärer Michael Gauer anschließend den Schorndorfern die wichtigsten Gebäude und zeigte, welche kulturellen Highlights in dieser Studentenstadt stattfinden. Neben vielen universitären Fakultäten gibt es in Jena den zweiten botanischen Garten Deutschlands. Das gemeinsame Abendessen, bei dem auch Oberbürgermeister Bernd Hornikel mit Frau anwesend war, fand im traditionellen Restaurant „Zur Noll" statt.
Mit Kultur ging es auch am nächsten Morgen in der Weltkulturstadt Weimar weiter. Wieder war es Michael Gauer, der in launigen Worten der Gruppe vieles aus der Geschichte einordnen konnte. So sprach er von der goldenen Epoche mit Goethe und Schiller, von Liszt und Bach und nicht zuletzt von dem in Weimar geborenen Otto Schott, der mit seiner Glasfabrik nach Jena zog und dort sehr erfolgreich wurde.
Zurück in Kahla konnte Michel Gauer die Gruppe noch mit seinem Wissen über die Innenhöfe und die Kirche von Kahla begeistern. Mit einem gemütlichen Beisammensein im Museumshof ging es mit Thüringer Würsten und Käse sowie Wein aus Frankreich weiter, den die Teilnehmer aus der französischen Partnerstadt Voreppe der italienischen Partnerstadt Castelnovo ne' Monti von Kahla mitgebracht hatten.
Am Sonntag fand der stimmungsvolle Jubiläums-Festumzug statt, an dem auch die Vorsitzenden der Kahlaer Partnerschaftsvereine und die Schorndorfer Weiber in stattlicher Anzahl teilnahmen. Es gab viele historische Kostüme und Fahrzeuge zu bestaunen und auch die Feuerwehr und die Fanfarengruppe sorgten für Stimmung. Die Menschen an den Straßenrändern freuten sich sichtlich, die Schorndorfer zu sehen. Zum Abschluss gab es auf dem Marktplatz fetzige Schalmeienklänge. Der Landrat des Saale-Holzlandkreises Johann Waschnewski und der Ministerpräsident von Thüringen Mario Voigt, beide von der CDU, sprachen Grußworte und gratulierten zur langen Geschichte. Vor über 1.000 Jahren gab es dort in der Gegend viele Stadtgründungen, die Menschen haben sich dort offensichtlich wohl gefühlt.
Thomas Röder, Vorsitzender des Partnerschaftsvereins Schorndorf, bedankte sich bei den Freunden aus Kahla für den tollen Aufenthalt, bei Marion Rube für die hervorragende Organisation der Reise und bei Gudrun Friedrich für die Teilnahme der Schorndorfer Weiber an der Reise. Sie waren eine große Bereicherung. Eindrückliche Begegnungen und interessante Geschichten bleiben auch nach dieser Reise in eine Partnerstadt Schorndorfs in guter Erinnerung.
1. Schorndorfer Partnerschaftsspaziergang. Gut gelaufen – in jeder Hinsicht
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Am Samstag, den 9. Mai 2026 fand der erste Partnerschaftsspaziergang des Partnerschaftsvereins Schorndorf statt. Bei schönstem Wetter wanderten Mitglieder und Gäste gemeinsam durch die Stadt – und reisten dabei durch fünf Partnerstädte auf einmal. Die kulinarische Reise startete am Bury-Platz an der Grauhalde, führte über die Chimären am Grüß-Gott-Weg, weiter zum Tuscaloosa-Platz, zum Kahlaer Platz, zum Tuller Stein und zurück zum Ausgangspunkt. 7,7 Kilometer, fünf Stationen, eine ganz besondere Atmosphäre.
An jeder Station warteten kulinarische Botschaften aus den Partnerstädten – begleitet von Erzählungen über die Städte und die Freundschaften, die dahinterstehen. Das sorgte für Gesprächsstoff, Neugier und jede Menge gute Stimmung entlang des gesamten Weges.
Am Bury-Platz eröffnete ein echter British Afternoon Tea, diesmal allerdings schon um 10 Uhr eingenommen, die Runde: frisch gebackene Scones mit Mascarpone und Erdbeermarmelade, Cucumber Sandwiches und Schwarztee. Am Grüß-Gott-Weg bei den Chimären gab es frische Apfelschnitze, Apfelsaft und Cidre. Am Tuscaloosa-Platz warteten amerikanisches Bier, Cookies und Käsecracker auf die Gruppe. Am Kahlaer Platz gab es Thüringer Bratwurst, Kräuterschnaps aus der Region, Griesson-Kekse und ein Gläschen Rotkäppchen-Sekt. Den Abschluss bildete der Tuller Stein mit einem kleinen Stück Frankreich: Tourtous – mit Frischkäse gefüllte Buchweizenpfannkuchen –, Baguette-Häppchen mit Pastete, Wein und Menthe à l'eau.
Ein großer Dank gilt allen Teilnehmenden, allen Organisatoren und denen, die an den Stationen für Gaumenfreuden sorgten, sowie dem Logistikteam mit Begleitfahrzeug, das für einen rundum reibungslosen Ablauf sorgte.
Ralf Schwarz, der zum ersten Mal mit dem Partnerschaftsverein unterwegs war, brachte es auf den Punkt: „Es hat richtig Spaß gemacht und war super organisiert. Die kleinen Köstlichkeiten waren ein besonderes Highlight!"
Der erste Partnerschaftsspaziergang zeigte eindrucksvoll, wie lebendig die Verbindungen zu den Partnerstädten sind – und wie viel Freude es macht, sie gemeinsam zu erleben.
Jetzt schon vormerken: Teil 2 am 3. Oktober!
Der zweite Teil des Partnerschaftsspaziergangs, diesmal mit ca. 4,4 km Länge, findet am Samstag, 3. Oktober statt. Start ist dann an der SG Schorndorf, wieder um 10:00 Uhr.
Anmeldungen bitte per E-Mail an: dueville @ pv-schorndorf.de
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Eine lebendige Partnerschaft zwischen Schorndorf und Dueville
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Über das lange erste Maiwochenende kamen fast 50 Italienerinnen und Italiener aus der Partnerstadt Dueville zum Besuch nach Schorndorf. Zwischen vielen alten Freunden waren auch neue Gesichter dabei. Oberbürgermeister Bernd Hornikel empfing die Gruppe im alten Rathaus, wo sie sich nach der langen Reise mit Getränken erfrischen konnten.
Hornikel erklärte, Städtepartnerschaften lebten von Menschen, die echtes Interesse aneinander hätten, und Vereinen, die dankenswerterweise Begegnungen organisierten. Solche Freundschaften seien in dieser Zeit von unschätzbarem Wert. Sie förderten das gegenseitige Verständnis und machten Europa im Alltag erlebbar. Menschen aus unterschiedlichen Ländern kämen zusammen, lernten sich kennen und stellten fest, wie viel sie verbinde.
Duevilles Bürgermeister Giuliano Stivan sprach von der Zeit, als diese Städtepartnerschaft vor fast dreißig Jahren durch musikalische Kontakte des Corpo Bandistico aus Dueville und der 1. Schorndorfer Musik- und Tanzvereinigung entstanden sei. Ziel müsse sein, insbesondere jüngere Generationen einzubeziehen, damit sie sich als aktive Gestalter eines Europas fühlen könnten, das von Zusammenarbeit, Respekt und Frieden geprägt sei.
Den Feiertag am 1. Mai verbrachten alle auf eigene Faust. Die Gäste aus Dueville erkundeten mit ihren Gastgebern nicht nur Schorndorf, sondern auch die Umgebung. Das herrliche Maiwetter lud ein, es in vollen Zügen zu nutzen: ob Stocherkahnfahrt in Tübingen, Maiwanderung durch die schwäbische Landschaft oder Ausflug mit der Schwäbischen Waldbahn.
Am dritten Tag besichtigten die Gäste unter der Leitung von Maja Schnizer das Mercedes-Benz-Museum und danach kamen sie in den Genuss einer Führung durch Esslingen.
Am gleichen Abend fand leider schon das gemeinsame Abschiedsessen im Martin-Luther-Haus statt. Dort ließen es sich Gäste und Gastgeber gut gehen und es wurde sogar gesungen. Für den Vorsitzenden Emanuele Costalunga aus Dueville sei der Traum von Europa lebendig und aktuell. Friede sei für ihn unser kostbarstes Gut. Aus der Ode an die Freude zitierte er „Wir sind alle Brüder", sprach vom Glück, Brüder zu haben und sich zu freuen, Freunde zu sein. Er bedankte sich sehr herzlich für die Gastfreundschaft.
Cecilia Caldognetto richtete die offiziellen Grüße des Gemeinderates und des Bürgermeisters Stivan aus. Sie wünscht sich, die Verbindung lebendig zu halten und den gegenseitigen Austausch von Erfahrungen. Die Beziehungen zwischen Dueville und Schorndorf sind sehr eng, und dafür dankt sie den beiden Partnerschaftskomitees, die viel Zeit und Energie investiert haben, um die Verbindung zwischen unseren beiden Städten stets lebendig und stark zu erhalten. Die Welt braucht gegenseitiges Verständnis. Ihr Wunsch ist, dass sich die Freundschaft weiter ausbreitet, und nicht Hass und Kriege. Maja Schnizer (im Partnerschaftsverein mit Merlin Kamps gemeinsam zuständig für Dueville) sprach von zwei Tagen voller Freundschaft, guten Gesprächen und Lachen. Freundschaften über Ländergrenzen hinweg seien in dieser Zeit wichtiger denn je. Sie ist sehr froh und dankbar über die enge Freundschaft mit Dueville. Den Gastgebern dankte sie fürs Türen öffnen und Brücken bauen. In unseren Herzen, so sagte sie, bleibt die Erinnerung an die Freude, Perspektiven und Inspiration, die die Menschen aus Dueville mitgebracht haben. Thomas Röder, Vorsitzender des Partnerschaftsvereins, bedankte sich bei Maja Schnizer und Merlin Kamps für die erstmalige Organisation dieses gelungenen Treffens und bei allen Helfern vor und hinter den Kulissen.