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Über das lange erste Maiwochenende kamen fast 50 Italienerinnen und Italiener aus der Partnerstadt Dueville zum Besuch nach Schorndorf. Zwischen vielen alten Freunden waren auch neue Gesichter dabei.

Oberbürgermeister Bernd Hornikel empfing die Gruppe im alten Rathaus, wo sie sich nach der langen Reise mit Getränken erfrischen konnten.

Hornikel erklärte, Städtepartnerschaften lebten von Menschen, die echtes Interesse aneinander hätten, und Vereinen, die dankenswerterweise Begegnungen organisierten. Solche Freundschaften seien in dieser Zeit von unschätzbarem Wert. Sie förderten das gegenseitige Verständnis und machten Europa im Alltag erlebbar. Menschen aus unterschiedlichen Ländern kämen zusammen, lernten sich kennen und stellten fest, wie viel sie verbinde.

Duevilles Bürgermeister Giuliano Stivan sprach von der Zeit, als diese Städtepartnerschaft vor fast dreißig Jahren durch musikalische Kontakte des Corpo Bandistico aus Dueville und der 1. Schorndorfer Musik- und Tanzvereinigung entstanden sei. Ziel müsse sein, insbesondere jüngere Generationen einzubeziehen, damit sie sich als aktive Gestalter eines Europas fühlen könnten, das von Zusammenarbeit, Respekt und Frieden geprägt sei.


Den Feiertag am 1. Mai verbrachten alle auf eigene Faust. Die Gäste aus Dueville erkundeten mit ihren Gastgebern nicht nur Schorndorf, sondern auch die Umgebung. Das herrliche Maiwetter lud ein, es in vollen Zügen zu nutzen: ob Stocherkahnfahrt in Tübingen, Maiwanderung durch die schwäbische Landschaft oder Ausflug mit der Schwäbischen Waldbahn.

Am dritten Tag besichtigten die Gäste unter der Leitung von Maja Schnizer das Mercedes-Benz-Museum und danach kamen sie in den Genuss einer Führung durch Esslingen.

20260502 Emanuele

Am gleichen Abend fand leider schon das gemeinsame Abschiedsessen im Martin-Luther-Haus statt. Dort ließen es sich Gäste und Gastgeber gut gehen und es wurde sogar gesungen. Für den Vorsitzenden Emanuele Costalunga aus Dueville sei der Traum von Europa lebendig und aktuell. Friede sei für ihn unser kostbarstes Gut. Aus der Ode an die Freude zitierte er „Wir sind alle Brüder", sprach vom Glück, Brüder zu haben und sich zu freuen, Freunde zu sein. Er bedankte sich sehr herzlich für die Gastfreundschaft.

Cecilia Caldognetto richtete die offiziellen Grüße des Gemeinderates und des Bürgermeisters Stivan aus. Sie wünscht sich, die Verbindung lebendig zu halten und den gegenseitigen Austausch von Erfahrungen. Die Beziehungen zwischen Dueville und Schorndorf sind sehr eng, und dafür dankt sie den beiden Partnerschaftskomitees, die viel Zeit und Energie investiert haben, um die Verbindung zwischen unseren beiden Städten stets lebendig und stark zu erhalten. Die Welt braucht gegenseitiges Verständnis. Ihr Wunsch ist, dass sich die Freundschaft weiter ausbreitet, und nicht Hass und Kriege. Maja Schnizer (im Partnerschaftsverein mit Merlin Kamps gemeinsam zuständig für Dueville) sprach von zwei Tagen voller Freundschaft, guten Gesprächen und Lachen. Freundschaften über Ländergrenzen hinweg seien in dieser Zeit wichtiger denn je. Sie ist sehr froh und dankbar über die enge Freundschaft mit Dueville. Den Gastgebern dankte sie fürs Türen öffnen und Brücken bauen. In unseren Herzen, so sagte sie, bleibt die Erinnerung an die Freude, Perspektiven und Inspiration, die die Menschen aus Dueville mitgebracht haben. Thomas Röder, Vorsitzender des Partnerschaftsvereins, bedankte sich bei Maja Schnizer und Merlin Kamps für die erstmalige Organisation dieses gelungenen Treffens und bei allen Helfern vor und hinter den Kulissen.

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